Vom “Bauernhaus” zum KfW-Effizienzhaus

Vorher

Vorher

Während der Umsetzung

Das Ergebnis

Das Ergebnis
Der Kunde übernahm das Einfamilienhaus (ehemaliges Bauernhaus) und stand vor einer umfassenden Sanierungsaufgabe. Das Gebäude befand sich in einem deutlich sanierungsbedürftigen Zustand, sowohl energetisch als auch technisch. Das Gebäude verfüge über keine Zentralheizung, der Keller war feucht. Die Fenster und das Dach waren in einem schlechten energetischen sowie technischen Zustand. Für eine künftige Nutzung oder gar Vermietung war das Gebäude kaum geeignet. Zwar bestand grundsätzlich der Wunsch, das Haus zu modernisieren und langfristig nutzbar zu machen, jedoch fehlte es an einem klaren Überblick über sinnvolle Maßnahmen, Prioritäten und mögliche Vorgehensweisen.
Gleichzeitig bestand der Wunsch, verfügbare staatliche Fördermittel optimal zu nutzen, ohne dabei den Überblick über Anforderungen, Förderbedingungen und Antragsverfahren zu verlieren. Abhängig von möglichen Fördermittelzuschüssen, sollte auch der Umfang der Maßnahmen entschieden werden.
Der Kunde suchte daher nach einer fachkundigen Begleitung, die sowohl technische Planungssicherheit als auch Unterstützung bei Fördermitteln bietet und eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Sanierung schafft.
Unsere Empfehlung
Wir haben zunächst einen individuellen Sanierungsfahrplan empfohlen, der aufzeigt, wie das Gebäude Schritt für Schritt energetisch verbessert und zukunftssicher gemacht werden kann – mit dem langfristigen Ziel, ggf. den Standard eines KfW-Effizienzhauses zu erreichen.
Zudem wurde die zukünftige Nutzung des Hauses ins Visier genommen. Da die verfügbaren Fördermittel direkt von der Anzahl der Wohneinheiten abhängen.
Gemeinsame Umsetzung
Gemeinsam mit dem Kunden wurde besprochen, das Gebäude in drei Wohnungen aufzuteilen, um die Nutzung des Gebäudes allgemein sowie die Fördermöglichkeiten optimal auszuschöpfen.
Der erstellte Sanierungsfahrplan zeigte konkret die Maßnahmen auf, die erforderlichen waren um den „KfW – EH – 55 – EE-WPB- Standard“ zu erreichen.
Es wurden die im iSFP aufgeführten Maßnahmen durchgeführt:
- Keller trockengelegt
- Aufteilung in 3 Wohnungen
- Kellerdecke gedämmt
- Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Fußbodenheizung installiert
- Neue Fenster mit außen liegenden Rollokasten eingebaut
- Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung
- Fassade mit 18cm Dämmstoff gedämmt
- Dachsanierung mit Einbau von Dachfenstern
Steigerung der Energieeffizienz
Das stark sanierungsbedürftige Gebäude wurde durch die umfassende Sanierung zum KfW-Effizienzhaus in jeglicher Hinsicht optimiert. Sodass es heute einem ambitionierten und energieeffizienten Neubau in nichts nachsteht.
Sowohl die Gebäudehülle als auch die Anlagentechnik mit Wärmepumpe und kontrollierter Wohnraumlüftung entsprechen dem aktuellen Zeitgeist und bieten höchsten Wohnkomfort.
Optisch wurde das Gebäude extrem aufgewertet und integriert sich optimal in das Dorfbild.
Die KfW-Fördermittel für das „KfW EH 55-WW-WPB“ belaufen sich auf 30% Tilgungszuschuss des KfW Darlehens. Dadurch konnten die entstandenen Kosten durch die umfangreiche Sanierung deutlich abgemildert werden.
Energetisch sanieren mit Plan und Förderung
Wir beraten Eigentümer unabhängig und praxisnah bei allen Fragen rund um die energetische Sanierung. Von der ersten Analyse über individuelle Sanierungskonzepte inkl. erforderlicher Berechnungen bis zur vollständigen Förderabwicklung (BAFA & KfW) begleiten wir Sie Schritt für Schritt.
Persönlich vor Ort in Heilsbronn und im Raum Mittelfranken.

